Australien

victoriaDas australische Ministerium für Erziehung und frühkindliche Erziehung (Departement of Education and Eary Childhood Development DEEC) im Bundesstaat Victoria verteilte mehr als 660 iPads der ersten und zweiten Generation an zehn verschiedene Schulen mit dem Ziel, den Nutzen von Tablets für den Unterricht zu erkunden und die Schüler auf das 21. Jahrhundert vorzubereiten. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,5)

Die Geräte wurden von Oktober 2010 bis Dezember 2011 systematisch im Unterricht eingesetzt und begleitend evaluiert. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,6)

Unter den zehn teilnehmenden Schulen befanden sich neben zwei Grundschulen (primary schools) auch fünf weiterführende Schulen (colleges) und drei Förderschulen (eine Schule für Taube, eine Schule für Lernbehinderte und eine Krankenhausschule). (Department of Education and Early Childhood Development 2011,5)

Forschungsfragen

Folgende Fragen sollten durch den Einsatz geklärt werden:

  • Welche Auswirkungen hat der Einsatz von iPads in der Schule auf Schüler, Lehrer und Eltern?
  • Welche Möglichkeiten bieten die Geräte, um das Lehren und Lernen in und außerhalb des Klassenraums zu verbessern?
  • Lässt sich eine Verbesserung des Lernens aufgrund des Einsatzes der Geräte nachweisen?

Zugleich sollte erkundet werden, welche pädagogischen, administrativen und operationalen Schwierigkeiten es beim Einsatz geben könnte und wie diese zu überwinden sind. Außerdem wollt man wissen, welche Funktionen und Einsatzmöglichkeiten der iPads besonders effektiv und sinnvoll für das Lernen sind. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,6)

Folgende Erwartungen wurden an die iPads im Unterricht gestellt:

  • das selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Lernen zu fördern
  • die Motivation und den Einsatz beim Lernen zu vergrößern
  • den Lehrern dabei zu helfen, die Schüler individueller zu betreuen
  • die Lernerfolge der Schüler zu erhöhen
  • das Lernen der Schüler über den Klassenraum hinaus zu fördern und zu unterstützen
  • das Engagement der Eltern zu fördern und deren Bezug zur Schule zu verbessern (Department of Education and Early Childhood Development 2011,4)

Einsatz der Geräte

Der Einsatz im Unterricht war sehr unterschiedlich und vielfältig, der jeweiligen Schulart angemessen. Es wurden sowohl die bordeigenen Mittel der iPads genutzt, als auch gezielt ausgewählte Applikationen. Die Schüler haben gezielt im Internet nach Informationen recherchiert, multimediale Präsentationen, ePubs und Mindmaps erstellt, E-Mails und Notizen geschrieben, die eigene Arbeit mit Hilfe des Kalenders und Aufgabenlisten organisiert, sie haben Geschichten geschrieben, Filme erstellt, einen Blog oder ein Wiki geschrieben und Podcasts erstellt. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,13)

Methodik

Zur Evaluation wurde verschiedene Methoden genutzt wie Interviews, Berichte, Unterrichtsbeobachtungen, Interviews, Fragebögenund die Auswertung von Foren.

Ergebnisse

Notwendige Voraussetzungen

Nach Ansicht der Forscher sind drei Dinge sind absolut notwendige Voraussetzungen für einen effektiven Einsatz der iPads im Unterricht an Schulen:

  • ein angemessenes didaktisches Konzept,
  • eine technisch stabile Umgebung (WLAN) und
  • die Unterstützung der Eltern. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,29)

Bedienbarkeit

Das iPad zeigte sich als einfach und intuitiv bedienbar, es war keine Schulung notwendig, weder für Lehrer noch für Schüler. Als Gerät ist es rasch verfügbar, portabel und robust und es verfügt – im Gegensatz zu Laptops – über eine hohe Laufzeit (10 Stunden). Außerdem kann es extrem vielfältig und flexibel eingesetzt werden. Zudem wurde der Einsatz von IT in der Schule durch die Tablets als unproblematischer als bisher wahrgenommen.

Pädagogischer Nutzen

Zu Beginn der Studie gaben 45% der Lehrer an, das iPad könne ihre Effektivität als Lehrer vermutlich erhöhen, zum Ende der Studie war dieser Prozentsatz auf 67% angestiegen.

70% der Lehrer waren der Ansicht, dass multimediale Darstellung von Informationen besser geeignet sei als Text und Bild. 68% gaben an, durch das Gerät stärker auf die persönlichen Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen zu können. 68% sahen im Gerät eine größere Möglichkeit anspruchsvolle Aufgaben durch die Schüler durchführen zu lassen. 66% gaben an, dass sich der Unterricht im Klassenraum verändert habe. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,18)

»Before participating in this trial, I was unaware how to use web based tools – wikis, blogs, etc. – for personal use, let alone to engage and enhance student learning. Using the iPad has assisted me to take my teaching to the next level in terms of the curriculum, lessons an programs that I offer the students and to expose my students to more meaningful learning opportunities.« (Lehrer)

Vielfalt im Unterricht

Die Lehrer sagten mit überwältigender Mehrheit (85%) aus, dass Ihnen die iPads eine bessere Gestaltung eines Unterrichts ermöglicht hätten, in welchem sie noch stärker auf den Bedarf der einzelnen Schüler eingehen konnten. Ausserdem hat die Technologie sie dazu angeregt, über ihren Unterricht neu nachzudenken und neue Ideen zu entwickeln. (Diese Aussage traf für die Grundschullehrer mit 100% stärker zu als für die Lehrer der weiterführenden Schulen (secondary schools) mit 65%.) (Department of Education and Early Childhood Development 2011,17)

Selbstgesteuertes Lernen

Die Kinder und Jugendlichen genossen die vielfältigen Möglichkeiten der Geräte und fühlten sich bei ihrer Nutzung äußerst kompetent, was den eigenständigen Einsatz der iPads vergrößert hat, ja das unabhängige und eigengesteuerte Lernen wurde massiv gefördert. Ja, die Geräte verführen offensichtlich mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zur eigenständigen Arbeiten. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,36)

Rollenveränderung und Individualisierung

Durch die Förderung des eigenständigen Lernens tritt die dominierende Rolle des Lehrers in den Hintergrund. Der Lehrer als Moderator oder Coach erhält dadurch Kapazitäten, um individuell auf einzelne Schüler stärker einzugehen. Außerdem wurde darauf verwiesen, dass mit Hilfe dieser Geräte der Unterricht stärker auf die Bedürfnisse der Schüler ausgerichtet werden könne. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,17)

Nutzung in der Freizeit

Sehr interessant ist in der Untersuchung auch die Beobachtung von 73% der Lehrer, dass die iPads auch außerhalb des Unterrichts zum Lernen verwendet wurden. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,24)

Ebenso wurde beobachtet, dass die Hausaufgaben regelmäßiger und sorgfältiger gemacht wurden, wenn sie mit den iPads erledigt werden konnten.

Die Eltern der Schüler bewerteten den Einsatz der iPads als extrem sinnvoll und nützlich. Nur 4% fanden die Geräte überhaupt nicht nützlich, 15% »etwas nützlich« und 81% nützlich oder sehr nützlich. 90% der Eltern hatten den Eindruck, dass ihren Kindern das Lernen mit dem iPad mehr Spaß macht, sie es interessanter und spannender finden. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,24)

Motivation

90% der Schüler sagten aus, dass durch die Nutzung des iPads das Lernen mehr Spaß mache und 88% fanden es interessanter.

»The iPad helps me learn because it actually makes me want to learn, which helps me get into it.« (Schüler) (Department of Education and Early Childhood Development 2011,15)

Allerdings sagten auch 14% der Schüler der weiterführenden Schulen aus, dass das iPad für Sie eher ein Gerät für die Freizeit und zur Entspannung sei und weniger zum Arbeiten und Lernen. Die Autoren der Studie interpretieren diese Aussage, indem sie darauf verweisen, dass diese Schüler den größten Teil ihrer Lernbiographie ohne Technologien verbracht haben und Lernen in einer eher traditionellen, d. h. lehrerzentrierten Art und Weise verstehen. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,17)

90% der Eltern sagten aus, dass durch den Einsatz der iPads den Kindern das Lernen mehr Freude machen würde und ein größeres Interesse an der Schule und den einzelnen Fächern bestände. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,23)

Auch die kreativen Möglichkeiten, über die die Kinder mit Hilfe der Geräte verfügen und mit denen sie ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken können, wird von den Eltern als sehr positiv wahrgenommen.

»My child has access to more information and can create and display her thinking and creativity in a way that is impossible with the use of traditional methods.« (parent) (Department of Education and Early Childhood Development 2011,24)

Zudem wird die Nutzung der Tablets als wichtige Vorbereitung auf das spätere Berufsleben angesehen, in dem das Lernen mit Technologien und digitalen Medien eine zentrale Position einnimmt. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,15 & 24)

Insgesamt war zu beobachten dass die iPads die Motivation der Schüler und ihr Engagement im Unterricht sowie außerhalb des Unterrichts signifikant fördern. Offensichtlich wurde das Lernen mit den Mobiles von ihnen als sehr eigenständige Tätigkeitwahrgenommen, für die sie die Verantwortung übernehmen, die ihnen Spaß macht und die als äußerst interessant wahrgenommen wird. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,15 & 36)

»The iPad trial has seen evidence of fantastic learning, students motivated to learn like never before.« (Department of Education and Early Childhood Development 2011,36)

Lernerfolg

Eindeutig weist die Studie eine Verbesserung der Lernergebnisse der Schüler durch die iPads nach. Auch hier sind die Ergebnisse in der Grundschule noch eindeutiger als in den weiterführenden Schulen.

Bei den Schreib- und Lesefähigkeiten sprechen 83% der Lehrer von einer signifikanten Verbesserung durch den Tablet-Einsatz, bei den Rechenfähigkeiten sehen 69% eine Verbesserung. Diese Aussagen treffen fast gleichwertig auf die Förderschulen zu, sind aber bei den weiterführenden Schulen (colleges) Schools etwas niedriger. Von den Schülern selbst und ihren Eltern wird eine Verbesserung des Lernerfolgs ebenfalls als sehr hoch eingeschätzt. 77% der Schüler bewerten die Nutzung des iPads als wertvoll oder sehr wertvoll, bei den Eltern sind es über 80%. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,20f.)

Medienkompetenz

Zusätzlich zum Lernen von Unterrichtsthemen beobachteten mehrere Lehrer, dass der Einsatz der iPads dazu führte, dass die Schüler ihren Umgang mit Technologien in ihrem Alltag hinterfragten und damit ihre Medienkompetenz verbesserten. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,16)

Einsatz in Grund- und Förderschulen

Der Nutzen der iPads war eindeutig größer in den Grund- und Förderschulen im Vergleich zu den weiterführenden Schulen (secondary schools) bewertet. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,10)

So wurde beispielsweise die Motivation und das Interesse am Lernen von den Grundschülern noch höher bewertet als von den Schülern der weiterführenden Schulen. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,15)

Förderung (lern-)behinderter Kinder

In der Studie wird deutlich, dass die iPads auch behinderte Kinder deutlich unterstützen können. Sehbehinderte haben nun die Möglichkeit, sich durch ein Heranzoomen Texte und Bilder besser anzusehen, Kinder mit motorischen Störungen kommen offensichtlich mit der Gestenhandhabung besser klar als mit Tastatur und Maus, AD(H)S-Kindern fällt die Konzentration bei der Arbeit mit dem iPad leichter und taube Schüler können den Bildschirm des iPads so halten, dass sie gleichzeitig auch den Lehrer oder Mitschüler sehen. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,27)

»I am now able to offer more appropriate learning opportunities for students who are unable to access other ways of learning (e.g. students who cannot use pencils or paper for various reasons).« (Lehrer)    (Department of Education and Early Childhood Development 2011,27)

Ein weiteres Beispiel für die hohe Anpassbarkeit des Geräts an den Bedarf der Kinder ist der RIDBC Auslan-Tutor, mit dessen Hilfe sich Zeichensprache interaktiv erlernen lässt. (weitere Infos beim Royal Institute for Deaf and Blind Children)

Diese Unterstützung behinderter oder lerneingeschränkter Kinder wurde als extrem hilfreich wahrgenommen und führte dazu, dass in Schulen, bei denen die Geräte nicht mit nach Hause genommen werden konnten, die Eltern iPads für ihre Kinder anschafften. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,28

Fazit

Das Ergebnis ist: »Der Versuch hat gezeigt, dass all diese Erwartungen durch die effektive Nutzung der iPads erzielt worden sind. Aber es ist die gute Lehre und der Support, die das möglich gemacht haben, nicht das Werkzeug an sich. […] unter den richtigen Bedingungen kann das iPad das Lehr- und Lernergebnisse signifikant steigern, im Klassenzimmer und darüber hinaus« (Department of Education and Early Childhood Development 2011,3f.)

Das iPad im Einsatz allein garantiert noch keinen Erfolg, wenn es nicht angemessen eingesetzt wird. Es gibt keinen Ersatz für einen hochwertigen Unterricht und einen guten Lehrer. Es ist lediglich ein Werkzeug, kann aber in dieser Eigenschaft die Lernerfolge eindeutig erhöhen. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,10)

»With the iPad, technology becomes transparent and we can focus on the learning.« (Lehrer) (Department of Education and Early Childhood Development 2011,29)

Die Empfehlungen der Studie lauten

  • Schaffe in der Klasse eine Atmosphäre, in der die Kinder nicht darauf warten unterrichtet zu werden.
  • Ermutige sie dazu, Antworten auf Ihre Fragen im Internet zu suchen.
  • Gib ihnen große Freiräume, um ihre Aufgaben eigenständig zu bewältigen.
  • Erlaube auch den Zugriff auf YouTube.

»The determining factor that influenced the iPad’s effectiveness in contributing to improved student motivation, engagement and learning and meeting the specific learning needs of students, was the quality of teaching that defined when and how the tool was used.« (Department of Education and Early Childhood Development 2011,36)

Zukünftiger Einsatz

Die Befragung von Lehrern Schülern und Eltern nach der zukünftigen Nutzung der iPads war insgesamt sehr positiv: 92% der Lehrer sagten aus, dass iPad sei sein Geld als Lernwerkzeug wert. 98% sehen das iPad als normalen Bestandteil zukünftiger Klassenräume an. 80% der Schüler sagten aus, dass sie iPad im nächsten Schuljahr wieder verwenden wollten, an den Grundschulen waren es sogar 86% und an den Förderschulen 83%. Von den Eltern sagten 85% aus, dass sie einen Einsatz im nächsten Schuljahr stark befürworten würden, an den Förderschulen waren es 95% der Eltern.

Lehrer aller Schulen sehen das iPad als selbstverständliches Werkzeug der Schule der Zukunft an. Aber auch hier ist die Einschätzung an Grund- und Förderschulen noch etwas stärker. (Department of Education and Early Childhood Development 2011,39)

»If I ever moved schools the first thing I would do is to promote the use of iPads.« (Lehrer) (Department of Education and Early Childhood Development 2011,40)

Quellen

Department of Education and Early Gildhoff Development: iPads for Learning
21 Steps to 1-to-1 Success. Handbook for planning, preparing implementing and evaluating programs

Web Site zum Projekt

Trinity College

Das Trinity College in Melbourn, Australien setzt seit Mitte 2012 iPads im Unterricht ein, und zwar als 1:1-Konzept. Im Vorfeld gab es seit 2010 kleine Projekte, die die Möglichkeiten der Tablets erkunden sollten.

Die Evaluation des Einsatzes dokumentiert das College in einem Blog, in dem auch die Ergebnisse publiziert werden.

Der Blog stellt verschiedenste Möglichkeiten des Einsatzes von iPads im Unterricht da und berichtet auch über den positiven Einfluss auf den Unterricht, der das selbstgesteuerte Lernen und die Medienkompetenz der Schüler massiv unterstützt.

Interessant ist eine Untersuchung der Abschlussergebnisse einer iPad Klasse im Vergleich zu einer »normalen« Schulklasse. Dabei haben die Schüler der iPad-Klasse die höchsten individuellen Punktzahlen (Benotungen) der Schule erreicht und waren eindeutig besser als vergleichbare Schüler aus Klassen ohne iPads. Auch im Vergleich zu Schülern ihrer Herkunftsländer (in Australien gibt es sehr viele asiatische Schüler und Studenten) schnitten sie eindeutig besser ab.

Auch beim Erreichen von Bestnoten (im englischsprachigen Raum findet eine andere Benotung statt als im deutschsprachigen Raum, vgl. hierzu Wikipedia:Grade) fallen die Schüler der iPad-Klassen deutlich auf:

»August Extended iPad Pilot students performed significantly better than the general February Main cohort in terms of outstanding academic scores.

Students with a Best 4 Average of 95% or above
iPad Students: 19%    All February Main: 7%

Students with a Best 4 Average of 90% or above
iPad Students: 42%    All February Main: 33%

Best 4 Average All Students
iPad Students: 86.6%    All February Main: 84.5%

August Extended iPad Pilot students also performed better than the cohort from their home country.

Final Best 4 Results by Nationality: iPad & Combined February Main

China (iPad): 86.88%    All China: 85.2%
Indonesia (iPad): 84.85%    All Indonesia: 84.5%
Vietnam (iPad): 92%    All Vietnam: 88.1%«

(Quelle: http://iPadpilot.wordpress.com, Zugriff: 18.6.13)

Auch die Studie der Pilotphase (Report on the Step Forward iPad Pilot Project) bestätigt den positiven Effekt der Geräte.

Quelle: Trinity College iPad Programm. To further, faster, and with more fun.

 

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